Hinweise für die Bemessung von Belebungsanlagen im Ausland auf Basis des Arbeitsblattes

Im Rahmen des Projektes „Exportorientierte Forschung und Entwicklung im Abwassersektor, Validierung von Bemessungs- und Betriebshinweisen für Belebungsanlagen – EXPOVAL“, gefördert im Rahmen der FONA/NAWAM-Initiative vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wurden anhand von Daten großtechnischer Kläranlagen, Laborversuchen und mathematischer Simulation Hinweise erarbeitet, wie Belebungsanlagen für andere Klimazonen auf Basis des DWA-A 131 (2016) [1] bemessen werden können. Nachfolgend wird in Auszügen davon berichtet und auf die Bemessung des aeroben Schlammalters und die Höhe des nötigen Prozessfaktors eingegangen. Es werden Empfehlungen gegeben, wie für das Ausland damit umzugehen ist, wenn der Bemessung nicht wie in Deutschland die qualifizierte Stichprobe zugrunde liegt. Darüber hinaus werden Hinweise zur Dimensionierung der simultanen aeroben Schlammstabilisierung, der zu erwartenden Überschusschlamproduktion und zur Denitrifikation gegeben.
Die Ergebnisse des gesamten Verbundprojektes EXPOVAL, das neben Belebungsanlagen auch zahlreiche andere Verfahren der Abwasserreinigung und Schlammbehandlung beleuchtet hat, sind in einem DWA-Themenband [2] veröffentlicht.







Wichern, M., Herzer, D., Lübken, M., Wulf, P. Scheer, H., Rosenwinkel, K.-H., Beier, M., 2017. Hinweise für die Bemessung von Belebungsanlagen im Ausland auf Basis des Arbeitsblattes DWA-A 131. KA Korrespondenz Abwasser, Abfall. 2017, (64) Nr. 8, S. 683-690